„Ausnehmend gut“, „ein toller, gelungener Abend“, „überraschend anders als der Mainstream“. „Spielfreude“, „professionell“ – das meinten Zuhörerinnen und Zuhörer zum ersten Auftritt des Quintetts „pentaMONDia“ im Schwanen. Doch nicht nur die Gäste waren begeistert, auch die Musiker waren angetan von ihrem Konzert bei uns. Barbara (Klavier) genoss die „total angenehme Atmosphäre“; Gerd (Schlagzeug) spürte, dass das Publikum vom ersten Stück an mitgegangen ist; Vera (Cello, Kniegeige) war begeistert von der tollen Initiative, die den Schwanen und die Veranstaltungen möglich machen, und einem Publikum, das man sich als Musikerin nur wünschen kann; Hanne (Klarinette) empfand die Atmosphäre als locker und lobte die Akutistik; und Mathias (Klarinette, Bassklarinette, Melodica) beantwortete die Frage, wie er das Konzert erlebt habe, ungewohnt kurz angebunden mit „Schön, sehr sehr schön!“
Aber wie hat das Quintett es geschafft, das Publikum mitzureißen? Nicht zuletzt, indem sie die Zuhörerinnen und Zuhörer auf ihre spannende Reise durch die Welt der Musik mitnahmen und Mathias die Stücke mit kleinen Anekdoten und witzigen Erzählungen einführte. Ganz nebenbei erfuhr man also, wie das Kunstwort „pentaMONDia“ entstanden ist. Inspiriert vom Musikstück „The man in den moon“ sollte der Mond unbedingt im Namen vorkommen – und multipliziert mit penta (griechisch: fünf) ergibt sich für das Quintett eben „pentaMONDia“.
So kreativ, unkonventionell und dabei doch rund ist das Repertoire des Ensembles zusammengestellt. Den Anfang machte ein Block aus Ragtime, Stomp, Swing und Blues; auf den folgte das ukrainische Wiegenlied „Ein Traum huscht am Gartenzaun vorbei“, das wiederum George Gershwin zu seinem Evergreen „Summertime“ inspiriert hatte. Völlig überraschend war, dass es keine Brüche zu geben schien, wenn das Quintett nach einem Liebeslied einen Tango spielte, dem Beatles-Hit „When I’m Sixty four“ zwei Tänze oder den Gurgtaler Walzer folgen ließ. Überhaupt nicht verwunderlich war, dass das Publikum nach fast zwei Stunden noch nicht genug hatte und vehement nach einer Zugabe verlangte. Das würzige „Spicy“, eigentlich ein Kontrabass-Duett, hörten wir gerne ein zweites Mal.
Die Besetzung: Mathias Kozinowski (Klarinette), Hanna Fink (Klarinette), Vera Gärtner (Cello), Barbara Bartmann (Piano) und Gert Baumhauser (Percusssion).







